Ursprünglich geht der Begriff Logistik auf das Militärwesen zurück. Er bezeichnet die Aufgabe, den Nachschub und die Versorgung für die Streitkräfte sicherzustellen.
Landläufig ist eher die Meinung verbreitet, Logistik zeige sich in unzähligen LKWs, die auf den Autobahnen das eigene Vorwärtskommen behindern. Oder auch, dass Logistiker »Kistenschieber« in den Großmarkthallen seien. Bis zum Zeitpunkt vor etwa 30 Jahren waren solche Vorstellungen vielleicht berechtigt.
Inzwischen beinhaltet Logistik weitaus mehr. Ihr Spektrum hat sich durch den Einsatz intelligenter IT-Systeme und die Verknüpfung von komplexen Fertigungs- und Materialversorgungsprozessen so verändert, dass sie heute als Herz und Taktgeber in der industriellen Fertigung fungiert.
Unter dem Begriff JIS (Just in Sequence) versteht man die sequenzgenauen Abrufe von variantenreichen Teilen mit mehrfachen Anlieferungen am Tag. Dies ermöglicht dem Lieferanten, Teile entsprechend der geplanten Montagereihenfolge des Fahrzeugwerkes zu fertigen und zu versenden.
Wenn auf die Sequenzbildung verzichtet werden kann und die Teile nur zeitgenau geliefert werden, spricht man von JIT (Just in Time). JIT eignet sich für großvolumige Teile mit hohem Umschlag.
Besonderen Dank an meine Mitautorinnen Anja Maria und Moni